Matheus de Carvalho Leibão
„Bei der Erörterung der Veränderungen in der Presse regt Matheus de Carvalho Leibão zu einer zeitgemäßen Reflexion über die Grenzen/Möglichkeiten für den Aufbau einer gegenhegemonialen Kommunikation in der brasilianischen Gesellschaft seit der ersten Amtszeit von Lula (2003) an. Die Veränderungen in der Kommunikation mit dem Amtsantritt der PT in der Bundesregierung werden in den drei Kapiteln des Werks anhand der von Gramsci vorgeschlagenen theoretischen Dimensionen von Hegemonie und Gegenhegemonie problematisiert. In einer sorgfältigen Analyse ausgewählter Zeitungen wurden die Finanzierungsformen, die Leserschaft und die Beziehung zur Regierung untersucht. Die Bibliografie ist aktuell und für die Untersuchung des Zeitraums sowie für Überlegungen zu Kommunikation und Gegenhegemonie geeignet. Hervorzuheben sind die Qualität des Textes, der konsistente konzeptionelle Ansatz und die Breite der Forschung. Das Buch von Matheus zeigt die methodischen Sorgfalt, die für die Verknüpfung von Kommunikation und Geschichte erforderlich ist.' (Juniele Rabêlo de Almeida - Professorin am Fachbereich Geschichte der UFF.)