HAMZA Venant BURIKUKIYE
Das 2008 gegründete und 2009 zugelassene Collectif des Personnes Infectées et Affectées par le VIH/SIDA (CAPES+) ist ein gemeinnütziger Verein, der die Vereinigungen von Menschen, die mit HIV leben, auf dem Staatsgebiet von Burundi koordiniert. Seine Vision ist es, die Autonomie und das Altern bei guter Gesundheit von HIV-Positiven durch innovative Behandlungsmethoden zu fördern. Seine Maßnahmen beruhen auf vier Schwerpunkten: Prävention, psychosoziale Betreuung, sozioökonomische Anwaltschaft und Monitoring-Evaluierung. Von 2023 bis heute führt CAPES+ zusätzlich zu den regulären Aktivitäten das Community Led Monitoring (CLM) durch, das von PEPFAR/USAID über FHI360/EpiC und COVID-19 PAR UNDP finanziert wird. Die Organisation funktioniert über eine strukturierte Governance mit fünf Organen und arbeitet mit öffentlichen und internationalen Partnern zusammen (Regierung von Burundi, UNAIDS, UNDP, USAID usw.). Trotz der Fortschritte bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere der Mangel an geeigneten Logistik- und Kommunikationsmitteln. CAPES+ empfiehlt die Stärkung von Gemeinschaftsstrategien und sozioökonomischem Empowerment für eine nachhaltige HIV-Bekämpfung, die mit der Vision Burundi 2040-2060 im Einklang steht.