Mona El-Banna
Experimentelle Tiermodelle spielen eine entscheidende Rolle bei der Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Disziplinen wie Medizin, Biologie und Pharmakologie. Sie bilden eine unverzichtbare Brücke zwischen In-vitro-Experimenten und klinischen Studien am Menschen und ermöglichen es Forschern, physiologische und pathologische Prozesse in lebenden Systemen zu untersuchen, die dem Menschen sehr ähnlich sind. Durch die Untersuchung von Krankheitsmechanismen an Tieren können Wissenschaftler wertvolle Erkenntnisse über molekulare, zelluläre und systemische Funktionen gewinnen, die dann in Anwendungen für die menschliche Gesundheit umgesetzt werden können. Trotz laufender Bemühungen, den Einsatz von Tieren zu reduzieren, bleibt ihre Rolle in der translationalen Forschung grundlegend. Die Einführung alternativer Modelle - einschließlich In-vitro-Systemen, Organ-on-Chip-Technologien und Computersimulationen - unterstützt die Grundsätze der 3R (Replacement, Reduction und Refinement) und gewährleistet gleichzeitig eine zuverlässige, reproduzierbare und ethische biomedizinische Forschung.